„Jenaplanschule Markersbach“

 

Grund- und Mittelschule in freier Trägerschaft

 

 

Unser Enkel wurde im September 2006 in vorgenannte Bildungseinrichtung eingeschult. Die Entscheidung, dass unser Lukas gerade diese Schule besucht, war anfänglich mit viel Skepsis und einigen Vorurteilen bedacht.

 

Schließlich ist Lukas ein sehr „aufgewecktes“ und vielschichtig interessiertes Kind.

Sein unbändiger Wissensdrang und seine schnelle Auffassungsgabe entwickelten sich bereits im Kindergarten manchmal zu einem impulsiven Verhalten.

 

Aber gerade diese Charaktereigenschaften eines Schülers erfordern von einer Bildungseinrichtung viel Verständnis, aber auch das konsequente Einfordern von Disziplin.

 

Das zumindest bei uns (Eltern und Großeltern) bekannte Vorurteil, Jenaplanschule ist „Spielschule“, bestärkte die Entscheidung PRO-JENAPLANSCHULE nicht gerade sonderlich. Schließlich trafen die Eltern von Lukas die Entscheidung für die Schule in Markersbach. Hierbei bleibt natürlich anzumerken, dass ein Schulbesuch im Heimatort und die damit verbundenen Annehmlichkeiten im Vordergrund standen.

 

Bereits in den ersten Schulwochen zeigte sich eine etwas andere, uns bisher unbekannte, Methode des Lernens.

Mit Hilfe der so genannten Anlauttabelle konnte Lukas bereits Weihnachten recht ansprechend lesen. Die bildliche Darstellung und der dazugehörige Buchstabe in der Anlauttabelle machten diesen Fortschritt möglich.

 

Unser Lukas hat mit Frau Schmiedel eine sehr einfühlsame, aber auch fordernde und konsequente Lehrerin an seiner Seite.

Aber nicht nur ein Lehrer, sondern auch die etwas andere Lernmethodik trug bei unserem „Hans Dampf in allen Gassen“ zu einer positiven Entwicklung bei.

 

Gerade bei dem Schreiben von einem Test in Mathematik gibt es zum Beispiel drei normale und eine Zusatzaufgabe. Hierbei hat jetzt jeder Schüler die Möglichkeit, entsprechend seines Leistungsvermögens zu agieren. Schüler, denen das Lernen nicht so leicht fällt, haben mit der Lösung nur einer Aufgabe eben auch ein Erfolgserlebnis, ebenso Schüler, die noch die Zusatzaufgabe gelöst haben.

 

Mit der Bildung von Stammgruppen (Schüler von drei Altersklassen in einer Gruppe) wird bei den Schülern bereits frühzeitig ein hohes Maß von Gemeinschaftssinn und Verantwortungsbewusstsein gestärkt. Schüler helfen einander, die Sprache von Kindern ist manchmal unkomplizierter als die von Erwachsenen! Der Lehrer hat bei einer Stammgruppe nur noch weitestgehend korrigierend einzugreifen.

 

Positiv zu erwähnen ist die Förderung eines logischen Denkens der Schüler mittels Bildmaterial. Dies geschieht zum Teil auf einer spielerischen Ebene, aber auch auf ein gezieltes Heranführen zur Lösung der jeweiligen Aufgabe.

 

Als Fazit bleibt bei uns Großeltern und Eltern ein recht positiver Eindruck über die Lernmethoden und die generelle Gestaltung der Schulbildung in der Jenaplanschule Markersbach.

 

Der Opa Hansi